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nach 10 jahren immernoch (omg, so lang schon?!?!?) und sämtlichen pubertierenden halbwüchsigen zum trotz.

ja ich geb zu, ab und an bin ich auch mal schwer genervt, wenn die ich-bin-ja-so-erwachsen-teenies sich mal wieder gebärden wie trotzige kleinkinder (mit letzterem hab ich ja inzwischen auch so meine erfahrung…). oder wenn sich die klassenarbeiten stapeln und ich mich so gar nicht aufraffen kann, sie endlich zu korrigieren…

aber so alles in allem unterrichte ich echt gerne. ich freue mich, wenn die schüler von einem versuch fasziniert sind (noch schöner wärs, es würde sie auch noch interessieren, warum das nun so passiert, aber man kann nicht alles haben…). ich bin stolz, wenn jemand eine aufgabe löst und man förmlich den groschen fallen hört – und wenn dann noch kommt „ahhhhhh jetzt hab ich das kapiert“ – bingo, wieder ein stück wissen vermittelt.

an tagen wie diesen find ich meinen job jedoch einfach nur obergenial… heute war nämlich chemie-ag und ich habe eine ladung unseres lieblingsspielzeugs geholt – trockeneis!!! damit kann man echt geniale sachen machen…

z.b. seifenblasen auf trockeneisdämpfen schweben lassen. ja, auf dem foto sieht man nicht wirklich, dass sie schweben. aber sie tuns wirklich und zwar weil trockeneis nix anderes als festes kohlenstoffdioxid ist, das bei raumtemperatur gasförmig wird. und weil kohlenstoffdioxid schwerer ist als luft (fachlich korrekt ausgedrückt müsste es eigentlich heißen, dass kohlenstoffdioxid eine höhere dichte hat als luft) schweben und hüpfen die luftgefüllten seifenblasen auf der kohlenstoffdioxidschicht.WP_20130125_005b

oder magnesium in trockeneis verbrennen. ja richtig, magnesium kann in kohlenstoffdioxid tatsächlich brennen und zwar richtig heftig. die bilder sind schon relativ am ende entstanden. anfangs ist das so hell, dass man fast nix erkennen kann.

WP_20130125_024b WP_20130125_022b

und wer noch mehr davon sehen will, kann das am 30.04., 03.05., 06.05. oder 08.05. im chemie-theater des okens.

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