gestern war ein sehr langer tag. bis um eins unterricht und um vier haben wir uns mit der chemie-ag schon wieder getroffen, weil um sechs die infoveranstaltung für die zukünftigen fünftklässler losging. da ich schon aus der erfahrung der letzten jahre weiß, dass ich da abends nicht vor zehn zu hause bin, hab ich das krümelinchen direkt nach der schule abgeholt, damit wir an diesem tag zumindest etwas zeit miteinander haben.allerdings brauche ich eigentlich nach der schule zumindest mal eine halbe stunde zum abschalten – eigentlich schwierig weil krümelinchen zwar ganz toll alleine spielt, so lange ich was zu tun habe, aber sofort merkt, wenn ich die beine hochlegen will ;-).
also hab ich nach einer tätigkeit gesucht, die das krümelinchen dazu veranlasst sich alleine zu beschäftigen die mir aber wiederum spaß macht und bei der ich mich gleichzeitig auch noch etwas ausruhen kann (aufräumen oder putzen finde ich persönlich nicht so sonderlich entspannend…).
da ich in den nächsten tagen/wochen mit krümlinchen ein paar osterbasteleien machen möchte, mussten zehn tontöpfe grundiert werden.

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erstaunlicherweise hat krümelinchen mich tatsächlich pinseln lassen ohne selbst mitmachen zu wollen – sie hat sich mit ihren stiften zufrieden gegeben. und so habe ich letztendlich fast eine stunde vor mich hingepinselt, ab und an krümelinchens „blumen“ bestaunt und festgestellt, dass tontöpfe anmalen ungemein meditativ ist – und dass ich ein echt liebes kind habe, das so lange alleine spielt (zwar direkt neben mir, aber immerhin).

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